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Linux Paketmanager

RPM oder DEB ? Wer braucht das schon?

Sei ein Mann und kompillier Deine Pakete selber ;-)

Spass bei Seite. Wenn man in der Linux Welt Programme zum installieren sucht, findet man meistens Installer mit der Endung .rmp oder .deb. Viele Einsteiger fragen sich, was der Unterschied dieser Endungen bedeutet.

Als erstes sollte man wissen, die Endungen sind für 2 verschiede Distributionen gedacht. RPM Pakete sind “Redhat Package Manager” Pakete und sind somit für alle RedHat basierenden Distributionen gedacht wie, RedHat, Fedora, CentOS…

DEB Pakete hingegen sind für Debian basierende Distributionen gedacht. Darunter fällt Debian, Ubuntu, Kubuntu, Mint Linux…

Wo ist aber der Unterschied?

Nun, RPM Distributionen haben eine andere Systemstruktur wie DEB Distributionen. Will man also ein RPM Paket in einer DEB Distribution installieren, kann die Installation fehlschlagen, da die Pfäde ev. nicht übereinstimmen, oder Abhängige Pakete nicht gefunden werden.

Einen weiterer Unterschied findet man in der Paket Struktur selber. RPM Pakete sind “säuberer” gebaut und haben eine klare Struktur.

DEB Pakete verweisen nur darauf, was wohin kopiert werden soll und sind somit weniger praktisch zum deinstallieren, da dies vom Betriebsystem Protokoliert werden muss, was wohin installiert worden ist. Ein RPM Paket hingegen führt eine Liste mit sich, welche beschreibt, was wo abgelegt wird und somit muss das nicht vom System abgefangen werden.

 

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